Geschichte/Chronik

1968Nach dem sogenannten heissen Sommer organisiert eine Gruppe junger Leute eine provisorische Beratungsstelle. Ihr Ziel ist, Jugendliche zu grösserer Solidarität zu bewegen, ihnen eine bewusstere und gesellschaftskritischere Sicht der Welt beizubringen.
1969Die Institutionen bestätigen, dass für eine Jugendberatungsstelle das Bedürfnis vorhanden ist. Nach Gründung des „Vereins Speak-out“ wird u.a. in Kneipen des Niederdorfs Gassenarbeit geleistet.
1970Mit der Eröffnung des Lindenhofbunkers wird das Speak-out aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Der Verein erhält im Bunker einen Raum und berät Jugendliche vorwiegend bei Drogenproblemen. Trotz einer grossen Zahl von Team-Mitgliedern, die in sieben Untergruppen tätig sind, ist das Speak-out völlig überlastet.
1971Nach der Schliessung des Bunkers zieht das Speak-out dreimal um und findet schliesslich in einer Wohnung an der Häringstrasse 3, mitten im Zürcher Niederdorf, einen neuen Standort. Mit erfahrenen Speak-out-Mitgliedern eröffnen Stadt und Kanton Zürich das Drop-in und eine erste Notschlafstelle. Zu diesen Einrichtungen wirkt das Speak-out als Initialzünder.
1972In Linthal, Kanton Glarus, kauft das Speak-out ein altes Haus, um es als therapeutische Wohngemeinschaft einzurichten. Ein Jahr später findet die Eröffnung statt und in den folgenden vier Jahren werden drei Teammitglieder für einen kontinuierlichen Betrieb sorgen.
1973Das Speak-out besteht aus 19 Teammitgliedern, wovon 15 unentgeltlich arbeiten, die anderen drei sind halbtags angestellt. Nach aussen ist es eine ausgewachsene Jugend- und Drogenberatungsstelle. Finanziert wird das Speak-out fast ausschliesslich durch private Spenden von ca. 50’000 Franken pro Jahr. Das Speak-out berät Jugendliche, hilft ihnen indem z.B. mit Eltern, Vormundschaftsbehörden oder der Jugendanwaltschaft Gespräche geführt werden.
1974Das Speak-out organisiert erstmals allein das traditionelle Allmendfest und wird dieses über Jahre weiterführen. Zudem wird vermehrt wieder Gassenarbeit geleistet, u.a. mit einem eigenen VW-Bus an der Riviera.
1975Ein Jahr mit grossen Änderungen um der steigenden Resignation entgegenzutreten. Eine Flugblattaktion im Winter 74 hat nicht den gewünschten Impuls gegeben um das Speak-out als kreativen Freiraum und Begegnungsort für Jugendliche zu etablieren.
1976Die Jugendeuphorie ist vorüber. Resignation tritt an ihre Stelle. Das Speak-out reduziert die Beratungsarbeit und versteht sich vermehrt als Initialgruppe denn als Jugendselbsthilfeorganisation.
1977Ein Brand zerstört einen Raum des Speak-out. Das Team zieht ins JuKa und gibt die Präsenz einstweilen auf.
1978Es kommen weniger Jugendliche ins Speak-out und das Team schrumpft drastisch zusammen.
1979Das Speak-out befindet sich in einer Dauerkrise. Konsumverhalten breitet sich aus. Jugendliche ziehen Spielsalons, Kneipen und Kino als Treffpunkte dem Speak-out vor. Es bleiben nur vier Leute im Team.
1980Während der Zürcher Jugendbewegung wird das Begegnungszentrum Speak-out zu einem Versammlungs- und Koordinationszentrum der Bewegungsaktivisten. Leider werden dadurch die Ratsuchenden vertrieben. Nach der Eröffnung des AJZ steht das Speak-out leer und wird geschlossen. Ein Neuanfang mit neuem Team findet im Herbst statt.
1981Das Übernachten im Speak-out reisst ein. Die gelegentlichen Besucher können sich in den Räumen kaum noch frei bewegen und erhalten das Gefühl, bei „Müllers“ in die gute Stube zu treten und zu stören.
1982Im Speak-out wird mehrmals eingebrochen und das Mobiliar zusammengeschlagen. Das krisengeschüttelte, viel zu kleine Team sucht neue Mitglieder.
1983Dank des nun wieder grösseren Teams kann abends wieder einigermassen regelmässig Präsenzdienst geleistet werden. Tendenziell ist festzustellen, dass nicht mehr ratsuchende Jugendliche ins Speak-out kommen, sondern Erwachsene, die im Speak-out eher einen Gassentreffpunkt sehen. Das Speak-out wird jetzt vom Zürcher Sozialamt mit 16’000 Franken pro Jahr unterstützt und ist nicht mehr ausschliesslich auf Spenden angewiesen.
1984Das Team schrumpft wieder zusammen und sieht sich ausser Stand, Präsenz durchgehend zu gewährleisten. In der Folge wird das Speak-out im Sommer geschlossen. Nach einer grossen Inseratekampagne entsteht im Herbst abermals ein neues Team. Das Speak-out kann wieder öffnen.
1985Nach der Sommerflaute hat das Speak-out wieder nur noch fünf Teammitglieder. Statt erneut Leute zu suchen, wird versucht, das Speak-out zu öffnen, d.h. die Benutzer vermehrt einzubeziehen, ihnen Schlüssel zu geben, damit sie in Eigenverantwortung und ohne Team-Präsenz den Abend gestalten können.
1986Der Versuch scheitert. Übernachtungen und Alkoholkonsum verunmöglichen den einigermassen geregelten Ablauf. Ab Herbst leisten die vier verbliebenen Teammitglieder wieder regelmässig Präsenz.
1987Dank eines Artikels über das Speak-out im „Tages-Anzeiger“ kann im März ein neues Team mit 14 Migliedern aufgebaut werden. Ab März wird an jeweils festen Wochentagen (Mo, Di, Do, Fr und So) abends zu zweit, zu dritt oder auch allein Präsenz geleistet und gekocht. Monatliche Team-Sitzungen bieten ebenfalls Gewähr für einen kontinuierlichen Betrieb. Das Speak-out wird von rund vierzig erwachsenen Stamm-Benutzern regelmässig besucht und bildet einen wichtigen Gassentreffpunkt. Das Team bietet keine personenbezogene Beratung an und hat auch keinen therapeutischen Anspruch mehr. Teammitglieder und Benutzer stehen auf der selben Stufe, es ist ein partnerschaftlicher Umgang.
1988Das Speak-out funktioniert als Treff und abendliches Zuhause bestens. Mit der Zahl der Gäste steigen auch die Kosten. Die Stadt Zürich bewilligt die beantragte Beitragserhöhung von 4000 Franken und unterstützt das Speak-out nun mit 20’000 Franken. Unterm Strich können damit kanpp 50 Franken pro Abend für Speis und Trank ausgegeben werden. Ein Zeitungsaufruf für Teammitglieder wird aber trotzdem notwendig und bringt nochmals Verstärkung. Die regelmässige Öffnung ist wieder gewährleistet.
1989Die Benutzer sind vermehrt wieder junge Leute. Es ist im grossen ganzen ein ruhiges, für alle – Benutzer wie Team – zufriedenes Jahr.
1990Das Publikum ist sehr durchmischt. Menschen zwischen 20 bis 80 nutzen diesen Gassentreffpunkt. Offen ist regelmässig an fünf Abenden pro Woche und im Sommer finden u.a. zwei Wanderungen statt.
1991Die Vertreibungspolitik der Stadt macht sich bemerkbar. Stammbesucher bleiben zum Teil fern, dafür kommen vermehrt aus dem Platzspitz verjagte Leute. Gegen Herbst sind 40 bis teilweise über 50 Personen in den zwei kleinen Räumen und der Küche die Regel. Der städtische Beitrag wird auf 22’000 Franken erhöht. Dies erlaubt immer noch lediglich 50 Franken pro Abend, das reicht nicht mehr. Die Situation verschlimmert sich durch die Schliessung des Platzspitz krass und das Speak-out wird im November für sechs Wochen bis Ende Jahr geschlossen.
1992Die Wiedereröffnung findet im Januar mit viel Elan – auch von Stammbenutzern – statt. Das Team zählt wieder 13 Mitglieder und die Besucherzahl schwankt zwischen 25 und 50 Personen. Geöffnet ist regelmässig an fünf Abenden und im Idealfall wird zu zweit im Zweiwochenturnus Präsenz geleistet.
1993Die Durchmischung des Benutzerkreises wirkt sich ausgesprochen positiv aufs Klima aus. Zudem hält das Engagement fürs Speak-out seit der Wiedereröffnung im Januar 1992 unvermindert an. Im August feiert das Speak-out sein 25-jähriges Bestehen mit einem Fest.
1994Im Sommer kann das Speak-out dank einer grosszügigen Spende gründlich renoviert werden. Besucher führen unter fachkundiger Leitung die Arbeiten für neue Bodenbeläge und frisch gestrichene Wände aus.
1995Eine Spende der Stephan-à-Porta-Stiftung ermöglicht, dass im Juni auch die Küche renoviert werden kann. Die Spezialfarbe, eine Spende der Firma Inertol, verhindert küftig den Schimmelpilzbefall. Die Arbeiten werden, wie schon im Vorjahr, von Speak-out-Benutzern gegen eine kleine Entlohnung durchgeführt. Weitere Aktivitäten sind: Brunches an Neujahr und Pfingsten, eine Vollmondwanderung und eine Sonntagswanderung sowie das Fest mit Disco während des Dörfli-Fests.
1996Geprägt ist dieses Jahr durch die Arbeiten für das Projekt Soziokultur der Stadt Zürich. Das Ergebnis ist wertvoll. Es hat geholfen, das Speak-out bewusst und klar zu positionieren. Da es kein eigentlicher Quartier- oder Jugendtreffpunkt ist, wird es aus dem Projekt Soziokultur herausgenommen. Am 20. November erhält das Speak-out durch den Zürcher Stadtrat die Zusage von jährlich 26’000 Franken Betriebsbeitrag bis ins Jahr 2001 (Budget 33’000 Franken/Jahr). Wir freuen uns sehr, dass die Freiwilligenarbeit so wertgeschätzt wird.Die Besucherzahl ist konstant zwischen 30 und 45 Personen pro Abend. Die verschiedenen Hilfsprogramme für Drogensüchtige zeigen Wirkung. Die Leute sind wesentlich weniger verwahrlost und in einem psychisch stabileren Zustand. Sehr positiv ist die aktive Mitarbeit von einigen und damit die Entlastung des Teams. Im Sommer wird der Küchenboden unter Mitwirkung von Benutzern erneuert.
1997Ein „Tag der offenen Tür“ im September bringt nicht den erhofften Erfolg um neue Teammitglieder zu gewinnen. Dank grossem Engagement eines Teammitglieds und der Mithilfe von Besuchern kann der Betrieb dennoch regulär aufrecht erhalten bleiben. Disco und Fest während des Dörfli-Fests, die Langenbergwanderung und der traditionelle Chlausabend bieten schöne Gelegenheiten für den Austausch ausserhalb des üblichen Abendbetriebs.
1998Nach wie vor wird das Speak-out als Treffpunkt und Essgelegenheit rege genutzt. Der Sommerausflug mit Picknick in den Tierpark Langenberg findet grossen Anklang. Ein Benutzer führt durch den Park und erklärt viel zu den einzelnen Wildtieren.
1999Im Januar feiert das Speak-out unter dem Motto „Brot und Spiele“ seinen 31. Geburtstag. Im Oktober erscheint ein fast einseitiger Artikel übers Speak-out in der NZZ. Dieser löst viel Echo aus und bringt uns ein neues Teammitglied, Mobiliarspenden und eine Weihnachtsüberraschung.Die 2-tägige Alpstein-Wanderung im August ist für alle 13 dieser äusserst heterogenen Gruppe ein grosses Erlebnis. Die Freude über die eigene Leistung wie auch die gegenseitige Hilfsbereitschaft werden unvergessen bleiben.
2000Das Speak-out wird vermehrt auch wieder von Frauen besucht. Die geplante Wanderung fällt leider buchstäblich ins Wasser. Dafür wird der Samichlaus gebührend gefeiert mit gutem Essen, Spielen und plaudern. Mit dem Zürcher Sozialdepartement kann der Rahmenkontrakt bis ins Jahr 2003 vereinbart werden. Der Betriebsbeitrag der Stadt Zürich wird weiterhin 26’000 Franken pro Jahr sein.
2001Die Benutzerzahl steigt leicht im Vergleich zum Vorjahr und mit der anhaltenden Unterstützung von Besuchern kann das Speak-out seinen Betrieb konstant weiterführend. Es ist das UNO-Jahr der Freiwilligen. Kontakte zu Interessierten führen leider (noch) nicht zum ersehnten Ziel, das Team aufzustocken. Auch dieses Jahr gibts gemeinsame Aktivitäten ausserhalb des regulären Betriebs: Pfingstbrunch, Zoobesuch und der Chlausabend. Die Wanderung fällt leider dem Regen zum Opfer.
2002Die Publizität des Freiwilligen-Jahres zeigt Früchte! Die diversen Plattformen um Mitwirkende zu gewinnen bringen Erfolg und wir können unser Team vergrössern. Das ist angesichts der markant steigenden Besucherzahl von über 10% auch dringend notwendig. Konstanz ist sowohl bei Benutzern wie auch dem Team ein zentrales Anliegen. Dank Essen-Spenden der Schweizer Tafel kann das Budget mit weiterhin 70 Franken pro Abend beibehalten werden. Im Sommer findet die Türlersee-Wanderung statt, im Dezember der traditionelle Chlausabend und zudem ist das Speak-out in den Wintermonaten auch Sonntags wieder geöffnet..
2003Immer noch eine leicht steigende Besucherfrequenz. Diese Auslastung und auch die Inputs der neuen Teammitglieder bringen neue Herausforderungen und Änderungsvorschläge. Unter dem Motto: Alle, Benutzer und Teammitglieder, sollen sich wohl fühlen, sind verbindliche Richtlinien bezüglich Verhalten und Hygiene entstanden. Mit grosser Beteiligung findet am heissesten Sonntag die Wanderung von Baden nach Regensberg über die Lägern statt, der Chlausabend versteht sich schon fast von selbst.Das Speak-out erhält die Unterstützungszusage der Stadt Zürich bis Ende 2007.
2004Grosszügige Spenden von Lindt&Sprüngli, Bank Julius Bär und der Sportartikel-Börse Kilchberg Total CHF 9473.– ermöglichten es, für die Küche eine Teilrenovation zu planen. Das Team ist ziemlich konstant geblieben und auch in diesem Jahr kann in den Wintermonaten der Sonntag geöffnet werden. Ab Dezember beliefert der Rotary Club Zürich-Zoo das Speak-out regelmässig einmal pro Woche mit Brot und Gebäck.
2005Die Aids-Hilfe Zürich benutzt an drei Nachmittagen unsere Räumlichkeiten. Wünschenswerte Synergien in der Nutzung der Räumlichkeiten können so verwirklicht werden. Die Aids-Hilfe Zürich, Lindt und Sprüngli und Familie Baer unterstützen grosszügig die Gesamtrenovation des Speak-out. Der Rotary Club Zürich-Zoo beliefert uns regelmässig einmal pro Woche mit Backwaren und Brot. Die Besucherzahl ist weiterhin hoch und das Team ist konstant geblieben.
2006Nach 15 jähriger Vorstandsarbeit treten Karin Kleeli und Vreni Handschin aus dem Vorstand aus. Drei neue Teammitglieder übernehmen die Führung des Vereins. Dank dem Inserat im „zürich freiwillig“ konnte das Team verstärkt werden. 18 Team- Mitglieder sorgen für einen geregelten Ablauf..Rommee-Turnier, Wanderung über den Zugerberg und der Chlaushock finden Anklang. Erfreulich viele Spenden konnten verbucht werden.
2007Dank einem guten finanziellen Polster sind wir in der Lage einen neuen Herd, versehen mit drei grossen Gas-Rechaud- Stationen, einzurichten. Eine Industrieabwaschmaschine sorgt für bessere Hygiene beim Geschirr. Nebst den Spielnachmittagen im Januar und November führte eine Mondscheinwanderung im August nach Baden und im Oktober lud uns Manuel Huber in das „Das Zelt“ , eine Komödie mit Beat Schlatter und Patrick Frey, ein.
200840 Jahre speak-out. Am 5. Juli sind wir mit Öffentlichkeitsarbeit im Freien präsent. Monika Stocker und Beat Schlatter schwingen die Schöpfkellen. Am Abend wird das Jubiläum in der Helferei mit über 80 Personen gefeiert. Ehemalige Teammitglieder, Benutzer/Innen, Gäste und aktive Teammitglieder sind eingeladen. Das Team wächst und wächst. Über 30 Teammitglieder leisten freiwillige Arbeit. Neu sind wir mit einem Caritas Ausweis berechtigt, bei der Migros Take-away nicht verkaufte Lebensmittel abzuholen. Die Besucherzahl ist konstant hoch, bei durchschnittlich 30 Personen pro Abend. Film und Raclette im speak-out wird von den Benutzer/Innen als spezieller Anlass sehr geschätzt.
 2009Das Team ist gross doch ständig in Bewegung. Die Besucherzahlen, im Durchschnitt 32 Personen pro Abend, ist leicht gestiegen. Der Betriebsbeitrag der Stadt Zürich beträgt neu ab 1.1.09 CHF 28`300.–. Verschiedene Anlässe: Einladung von Manuel Huber in „ das Zelt“ zur Marco Rima Show, Raclette &Kino, und das Wochenende im Ghöch bildeten die Höhepunkte für unsere Klientel in diesem Jahr.
2010Über 40 freiwillige Teammitglieder engagieren sich, je nach ihren zeitlichen Ressourcen, im speak-out.Maria Brändle ist nach 4 Jahren aus dem Vorstand und als Teammitglied ausgetreten. Christian Kümin wird neues Vorstandsmitglied. Die Besucherzahlen sind sprunghaft von März – Oktober angestiegen. Auffallend viele Ausländer ohne Deutschkenntnisse. Durchschnittlich 36 Personen pro Abend. Das speak-out ist ein Verein, aus diesem Grunde musste das allgemeine Rauchverbot per 1.5.010 nicht eingeführt werden. Anlässe und Ausflüge: Indoor-Minigolf, Manuel Huber lud uns in seine à-live Musikshow ins Kongresshaus ein. Spendengelder im Wert von CHF 6244.40 sind verbucht worden.
2011Die Besucherzahl ist auch in diesem Jahr mit Durchschnittlich 35 Personen pro Abend hoch. Das Einkaufs-Budget pro Abend konnte dank Spenden von CHF 90.—auf CHF100.—erhöht werden.Ein Wasserschaden verursachte einen Unterbruch des Betriebes von 2 Wochen. Ein robuster Steinplattenboden ist in der Küche verlegt worden. Diverse spezielle Aktivitäten konnten mit Spendengeldern realisiert werden.
2012Die Besucherzahl ist dieses Jahr mit durchschnittlich 38 Personen angestiegen. Die langjährigen Teamler bedauern etwas, dass sich durch die ständige Überbelegung das Ambiente verändert habe. Der Ausländeranteil ohne Deutschkenntnisse ist sehr hoch. Finanziell kamen wir dieses Jahr gut über die Runden. Das Budget konnte mit durchschnittlich 86 Fr. pro Abend gut eingehalten werden. Spezielle Anlässe waren dieses Jahr das Raceletteessen mit Spielabend und ein Minigolfausflug nach Bassersdorf für die Benutzer. Dem Team konnte dank einer grosszügigen Spende mit einem Essen im Fonduetram gedankt werden. 17 Personen vom Team haben daran teilgenommen.
2013Obwohl das Speak-Out drei Wochen Sommerpause (vom 15. Juli – 4. August) machte, ist der Besucherandrang mit ca. 7204 Personen nach wie vor sehr gross. Drei starke, prägende Persönlichkeiten gaben nach langjähriger Mitgliedschaft leider ihren Austritt: Vreni Handschin (25 Jahre), Gisela Keller (25 Jahre Kassierin), Regula Herde (10 Jahre). Auf Grund der Finanzen bildete sich aus dem Team eine Spendenkommission, welche am 18. Oktober ein Benefizkonzert im Provitreff Zürich auf die Beine stellte. Wegen der guten finanziellen Lage gab es dieses Jahr für die Benutzer ausserdem wieder ein grosses Racletteessen und wir machten mit dem Schiff eine kleine Zürichseerundfahrt. Seit diesem Jahr besitzt das Speak-Out auch eine Homepage: www.gassenkuechespeakout.ch.
2014 In diesem Jahr kam es zu einem Wechsel im Präsidium. Heidi Egeter legte nach jahrelangem Engagement das Amt nieder. Neu wurden an der GV Sarah Weibel und Christian Kümin gewählt, die sich im Co-Präsidium organisieren. Die Arbeitsteilung hat sich bewährt. Das Speak-Out stösst an einigen Abenden immer noch an seine Kapazitätsgrenzen. An einzelnen Abenden besuchten gar weit über 50 BenutzerInnen das Speak-Out. Der Besucherandrang mit rund 7500 BenutzerInnen im Jahr (Durchschnitt 36/Tag) ist nach wie vor sehr hoch. Das Team darf sich über 15 neue Teammitglieder freuen. Die aktive Suche nach neuen Teammitgliedern wurde daher eingestellt. Aufgrund der guten finanziellen Lage konnten in diesem Jahr wieder spezielle Anlässe und Ausflüge organisiert werden. Dies waren: zwei Thai-Kochkurse und ein Racletteessen für das Team und ein Ausflug in den Zoo Zürich und ein Racletteessen für die BenutzerInnen. 
2015
2016
2017Das Speak Out-Jahr wurde vom traditionellen Teamraclette im Januar eingeläutet. Im Sommer fand ein grosser Umbau statt. Ende August erstrahlte dann das Speak Out in neuem Glanz. Im Wohnzimmer wurde der Boden neu gemacht und in der Küche wurden alte Holzschränke durch hygienischere Chromstahlschränke ersetzt sowie ein grösserer Herd und Backofen eingebaut. Ebenfalls im Sommer fand ein Benutzerausflug statt. Die Benutzer konnten gemeinsam mit zwei Teammitgliedern eine Schifffahrt auf dem Zürichsee geniessen. Ausgeläutet wurde das Jahr mit dem BenutzerInnen-Raclette mit bestem Käse vom Lädeli nebenan.